Kein Problem beim 6:0 Sieg gegen Aalen
(hu) In einer weiteren Hitzeschlacht legt der HSB mit seinem 6:0 Sieg gegen den HC Suebia Aalen erneut vor. Trotz dem Sieg der zweit- platzierten Tübingen bleibt der HSB auf Meisterkurs.
Erneut kam es am Samstag bei hoch- sommerlichen Temperaturen zu einer Hitzeschlacht gegen die Aalener Mannschaft. Die Gäste mussten ebenso unbedingt gewinnen, um vielleicht noch die Möglichkeit zu wahren, die Liga zu halten. Deshalb konnten die zahlreichen Zuschauer eigentlich mit einer offenen und stark umkämpften Partie rechnen. Aber der HSB begann ähnlich stark wie in den zurückliegenden Begegnungen. Läuferisch gut aufgelegt ließ der HSB den Ball und den Gegner laufen und erspielte sich gleich einige gute Möglichkeiten. Vorerst wurden diese aber sträflich ausgelassen. P. Popp scheiterte gleich zweimal direkt vor dem Gästetorwart und T. Huber semmelte freistehend über den Ball. Klar das dadurch die Gäste stark gemacht wurden. Mit einzelnen Vorstößen wurden diese dann etwas stärker und langsam machte sich etwas Nervosität bei den Zuschauern bemerkbar. Mitte der ersten Halbzeit kam dann der befreiende erste Treffer des HSB, erneut wieder von M. Kosa. Durch einen Angriff über die rechte Außenbahn kam der Ball zu dem Stürmer der kurz angebunden den Ball unter die Latte in das Kurze Eck drosch. Das gab die nötige Sicherheit im Spiel zurück, die Chancen häuften sich wieder und die Aalener kamen nur noch zu vereinzelten Vorstößen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es dann wieder M. Kosa der zum 2:0 Pausenstand vollendete.
Nach dem Wideranpfiff blieb das Spiel einseitig. Die Aalener versuchten nun zwar aggressiver und mit mehr Vor- Checking zu agieren, aber der HSB fand immer wieder geschickt Lücken im Mittelfeld und spielte teilweise gefällig. Einziges Manko blieb dann die Verwertung vor dem gegnerischen Tor. Unzählige Kontermöglichkeiten und Überzahlsituationen wurde durch ungenaues Passspiel im letzten Augenblick selber vereitelt. M. Löbel hatte gleich drei dicke Chancen, aber auch die übrigen Stürmer hatten nicht ihren besten Tag. Aber auch die Kurzen Ecken, welche sich der HSB erarbeitet hatte, funktionierten nicht ganz wie geplant. Deshalb blieb es lange beim Zwischenstand von 2:0. Erst durch beherztes Zulangen von C. Koch wurde die Durststrecke überwunden. Ein erneuter Konter bleib wieder in der Aalener Abwehr hängen, der Ball sprang aber im Schusskreis doch vor den Schläger von C. Koch und der fackelte nicht lange und schlug den Ball couragiert in die Maschen. Dieser dritte Treffer befreite den HSB zusehens. Es waren zwar nur noch 15 Minuten zu spielen, doch jetzt endlich setzte der HSB seine Chancen auch in Tore um. P. Swietalski war im Nachschuss nach einer Kuruzen Ecke erfolgreich zum 4:0. P. Popp und C. Koch stellten dann den Standesgemäßen 6:0 erfolg des HSB her, so das auch nun am Ergebnis die Spielanteile und Tormöglichkeiten des HSB über das gesamte Spiel etwas Widergespiegelt wurde.
Erwartungsgemäß gewannen auch die Tübinger, als zweit- platzierter und härtester Konkurrent um die Meisterschaft, das Spiel beim SSV Ulm. Zwar nur mit 1:2, also war diese Partie durchaus auf der Kippe, aber trotzdem bleiben die Tübinger in Tuchfühlung. Deshalb fällt die Entscheidung um die Meisterschaft wie vermutet im letzten Spiel der Saison. Hier spielt der HSB auswärts in Ulm und die Tübinger auswärts in Aalen. Die beiden Titelanwärter gegen die Abstiegskandidaten. Auf dem Papier haben die Tübinger die etwas leichtere Begegnung. Aber es ist klar: der HSB wird wie in den letzten Spielen alles geben und von Trainer F. Meier gut eingestellt in die Partie gehen. Kann der HSB vergleichbare Leistungen abrufen wie in den letzten drei Partien, ist ein Sieg in Ulm sehr gut machbar und die Meisterschaft aus eigenen Kräften die Pflicht. Die Partie in Ulm findet bereits am Freitagabend um 20:00 in Ulm statt.
Es spielten: G. Herrmann; J. Löbel, J. Ulrich, R. Neubrandt, T. Maurer, F. Schaubitzer, P. Swietalski, F. Laun, P. Laun, C. Koch, T. Huber, M. Kosa, P. Popp, P. Störrle, M. Löbel.
Trainer: F. Meier.
