Starker HSB lässt weiter hoffen

Im Nachholspiel und Spitzenspiel erfolgreich

(hu) Eine Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen bringt den HSB zurück auf die Erfolgsspur. Im verlegten Rückspiel gegen den HC Esslingen gelingt dem HSB ein 7:2 Heimsieg, im Spitzenspiel in Tübingen legt der HSB noch einen drauf und gewinnt die Hitzeschlacht knapp aber verdient mit 0:1.

Das Hinrundenspiel gegen den HC Esslingen war noch gut in Erinnerung. Auf dem Rasenplatz des HC verlor der HSB mit 2:0 und damit auch seinen Vorsprung in der Tabelle und musste damalig den ersten Platz räumen. Dadurch war der HSB aber motiviert und wollte diese Niederlage wett machen. Am Donnerstagabend auf heimischen Platz, fanden sich bei mildem warmen Wetter einige Zuschauer ein und sahen von Beginn an einen konzentrierten HSB. Von Anspielpunkt an setzte der HSB die Esslinger unter Druck. Endlich konnte man bei den Heidenheimer wieder die Laufbereitschaft ohne Ball erkennen, die man zu Beginn der Runde gesehen hatte. Über die schnelle rechte Außenbahn wurden mit S. Swietalski und P. Popp einige schöne Kombinationen vorgetragen. Die ersten Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. M. Kosa und P. Popp überwanden in der ersten Hälfte den Keeper der Esslinger zum 2:0 Pausenstand. Allerdings war dieser Spielstand, gemessen an den Spielanteilen des HSB, noch ein etwas unbefriedigendes Ergebnis. Nach der Pause legte der HSB aber gleich nach. Nur wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit schraubte P. Popp das Ergebnis auf 3:0. M. Slossareck erkämpfte sich den Ball an der linken Aussenspur, seine Vorlage mit der argentinischen Rückhand fand präzise seinen Mitspieler. Nur Minuten späer jagte P. Popp den Ball nach eine Kurze Ecke mit einem starken Schlenzball zum 4:0 in die Maschen. Die Esslinger hielten aber weiter dagegen und kamen zurecht bis auf 4:2 heran. Der HSB hatte etwas nachgelassen. Wieder wurde zufiel mit dem Ball gelaufen anstatt den Ball laufen zu lassen. Unachtsamkeiten beim Abspiel brachte das übrige. Nach den Anschlusstreffer fingen sich die Heidenheimer wieder. Bis zum Ende der Partie schraubte der HSB das Ergebnis auf 7:2. Bei dieser Partie sah man jetzt schon einen besseren HSB als bei den Partien in Aalen und in Villingen. Sobald die Laufbereitschaft ohne Ball vorhanden war und die Kugel dann auch wirklich gespielt wurde, lief es beim HSB. Fiel man wieder in den alten Trott, fing man schnell zwei Kisten.

Mit dieser Erkenntnis ging es am folgenden Sonntag zum Spitzenspiel beim HC Tübingen. Der HSB musste hier gewinnen, um noch an den Vaihingern und Tübingern vor bei ziehen zu können. Bei gefühlten 40° auf dem Platz war gleich von vorne weg klar, das hier die Mannschaf gewinnen wird, die konditionell stark und auch vom Kopf bereit ist weite Wege zu gehen, obwohl es weh tut. Und den größeren Willen merkte man beim HSB von der ersten Minute an. In der Abwehr mit J. Ulrich und T. Maurer stand man sicher und die Bälle wurden von J. Löbel und F. Schaubitzer gut in das Mittelfeld verteilt. Zeitweise setzte sich der HSB regelrecht in der Hälfte der Tübinger fest. Vorerst zeigte sich diese Übermacht des HSB durch das herausspielen von Kurzen Ecken. Diese Chancen wurden allerdings fahrlässig ausgelassen.  Die gute Tormöglichkeit von P. Swietalski, seine argentinische Rückhand vom Kreisrand ging kanpp am Tor vorbei, wurde ebenso ausgelassen wie von T. Huber, der Stürmer brachte den Ball nicht über den liegenden Tormann der Tübinger. Deshalb musste es erneit P. Popp richten. Ein schönes Zuspiel von der linken Seite in den Kreis fand den Stürmer, der zog ab und sein flacher Schuß fand endlich ins Tor. Bis zur Pause spielte der HSB stark, Tormann G. Herrmann brauchte für den HSb nicht einmal eingreiffen. Es war klar das dieses Spiel noch noch anstrengender werden würde, der HC Tübingen musste alles auf eine Karte setzen. Überraschenderweise hatte der HSB in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit die Tübinger weiterhin gut im Griff. Durch schnelle Konter über die Aussenbahnen war man weiterhin gefährlich und hätte wieder durch Chancen aus dem Speil aber vor allem durch eine Vielzahl an Kurzen Ecken die Partie klar machen können. Da dies nicht geschah wurde das Spiel doch noch zur Zitterpartie. In den letzten Minuten des Spiels drückte der HC nochmals mächtig. Jetzt konnte sich G. Hrrmann im Tor der heidenheimer sich auszeichnen und kratze zwei Schüsse der Tübinger noch aus dem langen Eck und sicherte so den 0:1 Auswärtssieg der Heidenheimer.

Genau auf den Punkt hat der HSB seine Form wieder gefunden. Die Anweisungen von F. Meier wurden umgesetzte, der Ball lief, es wurde ohne Ball lücken geschaffen und auf den Aussenpositionen gekreuzt. Diese wichtigen sechs Punkte hat sich der HSb wahrlich verdient. Damit überholt der HSB sowohl die Tübinger, aber auch die Vaihinger, welche in Bietigheim nur einen Punkt nach Hause brachten. Somit hat nun der HSB wieder alle Trümpfe in der Hand im Spiel gegen Allen und Ulm die Meisterschaft klar zu machen. Doch Vorsicht: beide Mannschaften stehen mit Rücken an der Wand und spielen gegen den Abstieg. In beiden Begegnungen muss der HSb die Gleiche Leistung abrufen wie gegen Tübingen, um Erfolgreich zu sein.

Es spielten: G. Herrmann; J. Löbel, J. Ulrich, J. Jung, R. Neubrandt, T. Maurer, F. Schaubitzer, P. Swietalski, F. Laun, M. Schlossarek, T. Huber, M. Kosa, P. Popp, R. Hiekel.

Trainer: F. Meier.

8 Gedanken zu “Starker HSB lässt weiter hoffen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>