HSB muss die erste Niederlage hinnehmen
(hu) Beim Spiel auf dem Naturrasen des HC Esslingen spielte der HSB fast das komplette Spiel auf des Gegners Tor, muss aber eine 2:0 Niederlage hinnehmen. Tags darauf war man aber dann im Spitzenspiel gegen Cad Vaihingen Top- motiviert und siegte verdient mit 1:3.
Das Wetter am Samstag beim Spiel in Esslingen auf Naturrasen passte gut zur Stimmung des HSB nach dem Spiel. Nasskalt wie im Herbst musste man auf einem tiefen- matschigen, im Torraum stellenweise lehmartigen Untergrund auflaufen. Erschwerend zum Untergrund konnte Trainer Franz Meier gerade einmal 11 Spieler aufbieten. Sämtliche Abiturienten hatten abgesagt, zusätzlich war C. Koch krank und T. Maurer verhindert. Aber alles in allem lag es weder an den wenigen Spielern noch am Untergrund, das der HSB schlussendlich mit einer Niederlage heim fahren musste. Das Spiel begann typisch für Naturrasen. Weite Diagonalbälle aus der Abwehr heraus in das Mittelfeld und dann, sobald eine Mannschaft im Bereich der gegnerischen Viertellinie war, kam der lange Ball in den Schusskreis des Gegners. Einfach mal auf gut Glück, der Platz wird schon den Rest erledigen und vielleicht wird daraus ein Torchance. Die ersten Minuten des Spiels waren die Spielanteile ausgeglichen. Kleinere Chancen hatten beide Mannschaften, aber keine nennenswerte. Nach 10 Minuten des Spiels hatten die Esslinger dann das 1:0 auf dem Schläger. Wieder war es der lange Ball, ein Abwehrspieler des HSB brachte den Ball nicht aus dem Kreis, sondern legte dem Esslinger Stürmer genau auf. Dieser fackelte nicht lange, aber der HSB- Keeper konnte in höchster Not zur langen Ecke klären. Die anschließende lange Ecke wurde erneut mit einem hoppeligen Ball in den HSB Schusskreis gebracht. Abwehr Oldie J. Ulrich hatte den Ball eigentlich schon unter Kontrolle, wieder brachte Er den Ball aber nicht aus dem Kreis. Ein Esslinger schnappte sich den Ball, legte kurz in die Mitte ab und schon stand es 1:0 für den HC. Nach diesem Rückstand legte der HSB aber los. Lange und weite Bälle in die Esslinger Spielzone brachte eine Chance nach der anderen. Aber entweder scheiterten die HSB Stürmer am gut aufgelegten Esslinger Keeper oder bleiben irgendwie im Rasen hängen. Auch frei stehend vor des Gegners- Tor gelang kein Treffer. Kann man eigene Chancen nicht nutzen wird man bestraft. So auch in diesem Spiel. Die Esslinger hatten noch eine Kurze Ecke in der ersten Halbzeit. Der Torschuss hoppelte ungefährlich auf Tormann T. Huber zu. Kurz vor dessen Schienenabwehr sprang der Ball vom Rasen hoch ab, A. Störrle auf der Torlinie konnte nicht mehr reagieren und der Ball trudelte zum 2:0 ins HSB Tor. Kurze Zeit später war dann auch Halbzeit. Nach der Pause sah man einen überlegenen HSB, der immer wieder auf das Esslinger Tor stürmte. Aber alle Stürmer hatten wohl heute Pech am Schläger. Auch ein Sieben Meter von P. Popp landete nicht im Tor, sondern wurde bravourös vom Esslinger Schlussmann entschärft. So lief dem HSB die Zeit langsam aber sicher davon. Gerade einmal tauchten die Esslinger gegen Ende der Spielzeit im HSB Schusskreis auf. Da dem HSB aber kein Treffer gelang endete das Spiel 2:0 für Esslingen.
Am Sonntag war der HSB dann zu Gast bei Club an der Enz Vaihingen. Die starken Vaihinger sind durchaus als Titelaspirant zu werten, entsprechend motiviert waren beide Mannschaft das Spiel für sich zu entscheiden. Es entwickelte sich von Anfang an ein temporeiches Spiel, beide Mannschaften schenkten sich nichts, was man allein daran sehen kann, das beide Mannschaften mit jeweils vier gelben Karten bedacht wurden. Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, die Spielanteile waren gleichermaßen verteilt. Die Vaihinger hatten zwei Chancen, die vom HSB- Tormann vereitelt wurde, auf der anderen Seite brachte P. Swietalski es fertig am freien Tor vorbei zu schießen, nach dem P. Popp ihm nach einer Kurzen Ecke aufgelegt hatte. Kurz vor Ende der Halbzeit durfte der HSB zum ersten Mal jubeln. Ein Zucker- Pass von J. Ulrich über den halben Platz nahm P. Popp kurz vor der Torauslinie auf, überlief auf der rechten Außenposition den gegnerischen Tormann und schob locker mit der Rückhand ein. In der zweiten Halbzeit riskierten die Vaihinger alles. Mit weiten und hohen Bällen brachten Sie Heidenheimer Abwehr oft in Bedrängnis. Im Gegenzug hatte der HSB viele Konterchancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Das Aufatmen auf Seiten des HSB kam nach einem mustergültigem Konter, nach einer abgefangenen Vaihinger Kurzen Ecke. Schnell wurde der Ball in den Sturmgespielt, P. Popp setzte sich durch und fand M. Schlossarek der kein Problem hatte freistehend zum 0:2 zu vollenden. Nach dieser Führung machte der HSB erneut den Fehler sich von der Unruhe der Hausherren anstecken zu lassen. Teilweise zu hektisch und ungenau wurde aus der Abwehr die Bälle nach vorne gebracht. Fast schon zwangsweise viel der Anschlusstreffer zum 1:2. Ein Schlenzball rutschte irgendwie ins kurze Eck ins Tor. Da nach wurde die Partie nach hektischer. Und wieder ließ der HSB seine Chancen ungenutzt und stärkte damit eigentlich den Gastgeber. R. Hiekel brachte den Ball nach einer Kurzen Ecke nicht über die Linie, ein Feldspieler konnte problemlos auf der Linie klären. So musste dann ein weiterer Routinier für den HSB das Spiel klar machen. M. Kosa wurde auf der rechten Seite auf Höhe des Vaihinger Schusskreises angespielt. Er umkurvte gekonnt den Schlussmann und sein Schruppschlag landete platziert aus spitzem Winkel im Tor. Bis zum Ende der Partie musste der HSB noch eine Serie von Kurzen Ecken der Vaihinger überstehen, dann konnte der letztlich verdiente 1:3 Auswärtssieg in diesem Spitzenspiel gefeiert werden.
Ärgerlich ist die Niederlage gegen den HC Esslingen allemal. Zum einen hatte es der HSB wirklich auf dem Schläger, um eigentlich das Spiel für sich entscheiden zu können. Die schlechte Torausbeute setze sich dann teilweise im Spiel gegen Vaihingen fort. Hier muss unbedingt gearbeitet werden. Aber der HSB zeigte auch, das man konditionell und kampfstark mit nur 11 Mann ein Spitzenspiel entscheiden kann. Nach der Pfingstpause muss der HSB richtig ran und darf innerhalb drei Wochen sechs Spiele absolvieren. Nach diesen englischen Wochen wird wahrscheinlich fast klar sein wohin die Reise für den HSB geht.
Es spielten: T. Huber; F. Schaubitzer, J. Löbel, J. Ulrich, R. Neubrandt, C. Behr, P. Swietalski, P. Popp, P. Laun, F. Laun, M. Schlossarek, R. Hiekel, M. Kosa
Trainer: F. Meier

also:
ich denke es stehen 4 Kisten von den Gelb Sündern aus…….
Zusätzlich:
der Paul für die KE in der ersten Halbzeit
der Hiekel für die KE in der zweiten Halbzeit
Gratulation Männer zum Sieg in Vaihingen.
Hubbe, was isch mit dem verschossenen Siebner ?
Koscht der nix ?
Zugegegeben:
1x Kischte vom Peter.
Ja da macht der Bierbeauftragte volle Arbeit. Gratulation!