HSB beweist weiterhin Tor- Hunger
(hu) Auch im Spiel gegen den SSV Ulm beweist der HSB seine Klasse in der 2. Verbandsliga und seine Ambitionen auf den Titel. Mit dem 8:0 Sieg zeigt sich der HSB erneut in Torlaune.
Erneut konnte Trainer F. Meier aus dem vollen Schöpfen. Mit voll- besetzter Auswechselbank musste der HSB nur auf den Langzeitverletzten Torwart G. Herrmann verzichten, für den verhinderten Mittelfeldspieler P. Laun rückte M. Kosa des Öfteren ins Mittelfeld. Munter ging gleich die Partie auch los. Der HSB versuchte die Ulmer Mannschaft schon für in deren eigener Hälfte zu stören und deren Spielaufbau gleich im Keim zu ersticken. Das klappte dann schon ganz gut, nur Minuten nach dem Anpfiff hatte P. Popp den Führungstreffer schon auf dem Schläger. Ein Ballgewinn von M. Schlossarek wurde schnell umgemünzt, der Pass auch den langen Pfosten war dann doch etwas zu ungenau und der direkte Schuss von P. Popp ging am Tor vorbei. Aber nur Minuten später durften die Zuschauer dann jubeln. Ein schöner Angriff mit einem Doppelpass über die rechte Seite von P. Swietalski und P. Popp und eine stramme Flanke in den Ulmer Schusskreis fand P. Störrle. Mit viel Einsatz brachte Er sich noch vor seinen Gegenspieler und konnte zum 1:0 versenken. Nach diesem Führungstreffer erholte sich der HSB aber von den schnellen ersten Minuten und spielte nicht mehr ganz so aggressiv und druckvoll. Die Gäste konnten sich Zusehens vom Druck befreien und auch zu vereinzelten Chancen kommen. Zum Glück für den HSB brachten die Ulmer nichts zählbares zustande. Die erste harmlose Kurze Ecke konnte HSB- Torwart T. Huber mühelos entschärfen. Die zweite Ulmer Chance wurde dann aber von den Gäste- Stürmer fahrlässig vergeben. Zwei Heidenheimer Abwehrspieler verpassten den Ball, aber der Ulmer Stürmer setzte den Ball am leeren HSB Tor vorbei. Eigentlich hätte das ein Gegentor bedeuten müssen. Gerade richtig in dieser starken Ulmer- Phase fiel dann das 2:0 für den HSB. Wieder ein Angriff über rechts, M. Schlossarek drang auf der rechten Seite in den Schusskreis ein, legte sich den Ball auf die argentinische Rückhand und vollendete gekonnt mit einem hohen Ball. Das brachte erneut wieder die Sicherheit ins Heidenheimer Spiel zurück. Die Überhand des HSB nahm wieder zu und es häuften sich die Torchancen. Eine schön heraus gespielte Kurze Ecke brachte den verdienten Pausenstand von 3:0 durch P. Popp.
Nach der Pause setzte sich die Dominanz der Heidenheiner weiter fort. Die Ulmer kamen teilweise nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Den Gästen ging auch deutlich die Luft zu Neige, da Sie im Gegensatz zu den Heidenheimern keinen Auswechselspieler aufweisen konnten. So vielen die weiteren Treffer des HSB fast schon zwangsweise und absolut verdient. Kurz hintereinander konnte M. Schlossarek sich gleich zweimal in der Toreliste eintragen. Kurz darauf traf es den Top- Scorer aber Dicke: bei einer Aktion im gegenerischen Schußkreis verletzte Er sich an der Hand und musste sofort die Fahrt ins Krankenhaus auf sich nehmen. Wie lange M. Schlossarek ausfällt ist noch ungewiss. Das Spiel lief aber weiter nach Plan des HSB. Bis zum Ende der Partie waren es nochmals P. Popp, C. Koch und T. Maurer die den verdienten Endstand von 8:0 herstellten. Wieder bleibt es schwierig eine Einschätzung der Mannschaft nach diesem Spiel abzugeben. Die bisherigen Spiele verliefen nach Plan, allerdings traten die gegnerischen zu schwach auf.
Es spielten:T. Huber; F. Schaubitzer, J. Jung, J. Löbel, J. Ulrich, S. Eberhardt, P. Swietalski, T. Maurer, C. Koch, P. Popp, F. Laun, D. Omanovic, M. Schlossarek, R. Hiekel, M. Kosa, P. Störrle.
Trainer: F. Meier.
