Wichtiger 3:10 Sieg beim VfB

Freiburg patzt, HSB Siegt kämpferisch

(hu) Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, viel Einsatz und Kampf, gewinnt der HSB verdient mit 3:10 beim VFB Stuttgart. Da überraschend der TS Freiburg in Ludwigsburg verloren hat, zieht der HSB wieder an den Freiburgern vorbei und hat dabei noch ein Spiel weniger.

Die Karten waren klar verteilt vor dem Spiel. Die Heidenheimer durften sich keine Niederlage oder Unentschieden leisten, sonst würden die Freiburger vorbei ziehen und die Meisterschaft würde noch in Gefahr kommen. Die Anspannung war deshalb groß vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart. In der Vergangenheit gab es immer spannende und knappe Spiele gegen den VFB. Die Stuttgarter hin gegen hatten die drei Punkte ebenfalls gut nötig, um sich weiter von der Abstiegszone zu entfernen, da auch erneut nicht klar ist wie viele Mannschaften dieses Jahr wieder Absteigen können. Gleich nach Anpfiff der Begegnung wurde klar, das es nicht unbedingt eine hoch- technische Begegnung werden würde. Aggressives Pressing beider Mannschaften bei des Gegners Abschlag, gepaart mit etwas Nervosität lies über den gesamten Spielverlauf eine technische hochstehende Begegnung nicht zu. Im Vordergrund stand Durchsetzungsvermögen, Einsatz und kämpferische Einstellung. Beide Mannschaften waren sich dabei vorerst ebenbürtig, einen richtigen Vorteil konnte sich keine Mannschaft erarbeiten. Der HSB ging zwar mit dem ersten Tor durch C. Koch in Führung, diese wurde dann aber Minuten später von den Stuttgartern ausgeglichen. Lange blieb dieser Spielstand bestehen, das Spiel wurde vor allem im Mittelfeld ausgetragen. Vereinzelte Chancen gab es auf beiden Seiten, wurden aber von beiden Keepern vereitelt. Erst Mitte der zweiten Halbzeit setzte der HSB dann die ersten richtungweisende Akzente. C. Koch verwandelte eine Kurze Ecke zum 1:2 und kurze Zeit später war es T. Maurer der ebenfalls eine Ecken- Abgabe zum 1:3 vollendete. Die Gastgeber hatten auch Ihre Chancen durch Kurze Ecken das Ergebnis zu verkürzen, aber diese Möglichkeiten wurden sträflich und zum Glück für den HSB ausgelassen. So ging es mit dem Halbzeitstand von 1:3 in die Pause. Nach Wideranpfiff behielt das Spiel seinen etwas ruppigen Charakter, wobei sich langsam der HSB immer besser Durchsetzten konnte. Trainer F. Meier hatte einige gute Tipps in der Pause parat gehabt, so das der Spielaufbau immer weiter vom HSB übernommen wurde. Die Kontermöglichkeiten und Balleroberungen im Mittelfeld wurden jetzt auch konsequent genutzt. Eine kleine Vorentscheidung gelang dem HSB nach ca. zehn Minuten in der zweiten Hälfte. C. Koch verwandelte eine Kurze Ecke und nur wenige Sekunden nach dem erneuten Anspiel des VFB schnappte sich wieder C. Koch den Ball von seinem Gegenspieler weg, setzte sich gegen zwei VFB ‘ler durch Schlenzte den Ball noch im Fallen am VFB Keeper vorbei zum 1:5. Zwar kam der VFB danach zum Anschlusstreffer, da aber gleich darauf wieder J. Bantel nachlegte, kam der Sieg des HSB nicht mehr in Gefahr. Einen schönen Pass von T. Maurer lenkte Er freistehend im gegnerischen Schusskreis nur leicht ab am Torhüter des VFB vorbei. Bis zum Ende des Spiels war dann noch unermüdlich ackernde P. Popp erfolgreich und auch J. Bantel verwandelte seine Möglichkeiten bei den Kurzen Ecken. Den letzten Treffer erzielte dann noch der VFB im Anschluss an eine Kurze Ecke zum Endstand von 3:10.

Der Sieg des HSB war auch in dieser Höhe verdient. Dabei Ausschlaggebend war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille beim VFB drei Punkte zu entführen. Über hohe Laufbereitschaft und die Entschlossenheit auch mal dahin zu gehen wo es “weh” tut hatte sich der HSB diese Punkte verdient. Dadurch zieht der HSB erneut an den Freiburgern vorbei. Diese hatten etwas überraschend bei den Ludwigsburgern eine recht deutliche Niederlage von 11:6 hin nehmen müssen. Nun sind beide Mannschaften wieder punkt- gleich, allerdings hat der HSB ein Spiel weniger und das bessere Torverhältnis. Diesen Vorsprung kann der HSB gut benötigen, da das Restprogramm für den HSB etwas schwieriger wird. Das Spiel in Heidelberg wird ähnlich schwer werden wie das Heimspiel gegen die Ludwigsburger. Ein konzentrierter Auftritt seitens des HSB ist weiterhin Pflicht.

Es spielten: G. Herrmann; T. Maurer, J. Jung, F. Schaubitzer, M. Kosa, P. Swietalski, C. Koch, P. Popp, M. Schlossarek, J. Bantel.
Trainer: F. Meier.

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