Zwei Siege sichern die Meisterschaft

HSB so gut wie durch

(hu) Durch einen ungefährdeten 15:2 Siege im Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg und einem hart erkämpften 3:10 Auswärtssieg beim HC Heidelberg sichert sich der HSB so gut wie sicher die Meisterschaft. Der Zweitplatzierte aus Freiburg hat nur noch eine theoretische Chance.

Die Vorgabe war klar: der HSB musste aus drei Spielen zwei Siege nach Hause bringen um die Meisterschaft sich sichern zu können, eine Vorentscheidung war also schon vor dem letzten Spieltag möglich. Damit war die Priorität an diesem Doppelspieltag auf das eigene Heimspiel gegen Ludwigsburg gelegt, das zweite Spiel in Heidelberg war vorerst nur das Sahne- Häubchen. Ungewohnt ruhig begann der Auftakt zu diesem Spiel. Der HC Ludwigsburg stand tief in der eigenen Hälfte und lies dem HSB zwar viel Platz im Spielaufbau, aber wenig Raum für Torchancen und Dribblings vor deren Schusskreis. Der HSB fand auch zu Beginn nicht so richtig ins Spiel, zu verhalten und ohne richtigen Gegnerdruck musste der HSB selber das Spiel bestimmen. Da teilweise auch noch etwas Nervosität im Spiel war, wurden dann die wenigen guten Chancen zu beginn auch noch vergeben. Zweimal scheiterten gleich P. Popp und M. Kosa mit einem schönen Zusammenspiel vor dem Tor, C. Koch und P. Swietalski zimmerten freistehende den Ball am Tor vorbei. Erst nach knappen 10 Minuten das aufatmen, M. Kosa brachte den Ball irgendwie im Tor unter. Im Anschluss an dieses 1:0 wurden erneut zwei gute Chancen vergeben, als dann auch noch zwei Kurze Ecken nichts einbrachten, zog Trainer F. Meier die Reißleine und nahm die Auszeit. Die Kopfwäsche zeigte Wirkung. Oldie J. Bantel erzielte gewohnt routiniert nach Ablage einer Kurzen Ecke auf den zweiten Schützen das 2:0 und P. Swietalski erzielte nach Vorlage J. Bantel das 3:0. Kurz darauf sorgte C. Koch mit dem 4:0 für einen spielerischen Ausrufezeichen, als Er sich mit einem Solo durch drei Ludwigsburger durchsetzte und im Fallen abschloss. Bis zur Pause konnte der HSB seinen Vorsprung auf einen komfortable 7:0 Vorsprung erhöhen. C. Koch, P. Popp und M. Maurer waren noch erfolgreich, aber trotz dieser Erfolge hätte der Spielstand auch höher lauten können, z. B. P. Popp setze noch einen Sieben Meter an den Pfosten.

Mit dem schweren Sonntagsspiel im Hinterkopf, agierte der HSB etwas gelassener in der zweiten Halbzeit. Aber gerade diese Leichtigkeit half dem HSB zu gewohnter Kombinationsstärke. Der Ball lief jetzt deutlich besser und die Abstimmung stimmte. Die erste Chance hatten allerdings jetzt die Ludwigsburger. Keeper G. Herrmann brachte sich in das Spiel mit ein, parierte die Chance gewohnt sicher, allerdings mit folgenschwerer Auswirkung. Doch dazu später mehr. C. Koch und M. Kosa brachten den HSB weiter nach vorne, bevor sich auch M. Schlossarek, der zuvor schon aus bester Position das Tor nicht traf, in die Torliste eintragen konnte. Den Ludwigsburger muss man wirklich das Kompliment machen, das Sie zu jederzeit des Spiel weiter ackerten und versuchten das Beste noch aus dem Spiel zu machen. Sie spielten diszipliniert weiter und freuten sich dann zu recht über die beiden Treffer, die Sie bis zum Ende der Partie erzielten. Auch der HSB legte noch nach. J. Bantel und T. Mauer stellten den Endstand zum 15:2 her.

Den ersten Schritt zur Meisterschaft hatte der HSB nun schon bravourös gemeistert. Nun konnte die Mannschaft eigentlich ohne Druck zu dem schweren Auswärtsspiel nach Heidelberg fahren. Allerdings musste Trainer F. Meier etwas in die Trickkiste greifen. Keeper G. Herrmann hatte sich bei seiner Aktion in der zweiten Halbzeit verletzt. Zwar spielte Er die Partie zu Ende, doch das Risiko im Spiel gegen Heidelberg wollte F. Meier nicht eingehen. So musste Torwart Oldie T. Huber herhalten und die Partie beim HC Heidelberg bestreiten. Die Partie gegen Heidelberg begann ähnlich wie das vorherige Heimspiel. Viel Taktik auf beiden Seiten ließ ein schnelles und spannendes Spiel fast nicht zu. Die Heidelberger standen ähnlich tief in Ihrem Würfel in der eigenen Hälfte, aber bei Balleroberung ging es dann schnell auf das Heidenheimer Tor. Die erste Chance oblag den Hausherren, T. Huber konnte aber retten. Anschließend vergab der HSB erneut wieder einige Großchancen. Die Torschüsse vom Schusskreisrand wurden kläglich vergeben oder der HC Keeper kratzte die Bälle von der Linie. Beide Mannschaften boten sich zum Teil hart umkämpfte Zweikämpfe im Mittelfeld, blieben dann aber so bald es in Richtung des gegnerischen Schusskreises ging meist eher harmlos. Auch die wenigen Kurzen Ecken wurden von beiden Mannschaften nicht genutzt und so stand es ganz untypisch für ein Hallenspiel bis zur 22 Minute 0:0. Dann endlich beendete der HSB die Torflaute. T. Maurer erlöste den HSB zum 0:1 nach einem schönen Angriff über die rechte Seite. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen und insgesamt sahen die Zuschauer wenige Torchancen. Aber hier hatte der HSB das glücklichere Händchen. J. Bantel verwandelte eine Kurze Ecke zum 0:2 und kurz vor Ende der ersten Halbzeit stellte M. Kosa den 0:3 Pausenstand her. Auch nach dem Wechsel war das Spiel angespannt, keine der Mannschaften wollte sich eine Blöße geben. Der Vorsprung seitens des HSB war zwar nicht schlecht, aber jedem war klar, das dieser im Hallenhockey schnell dahin sein kann. Mit fortlaufender Spieldauer gelang es dann dem HSB sich besser im Mittelfeld durchzusetzen. M. Kosa und P. Popp wirbelten den HCH einige Male gehörig durcheinander und endlich fiel dann auf Seiten des HSB die Tore. Einige schöne Kombinationen wurden vor dem Tor der Heidelberger abschlossen, wie z. B. eine schöne Kombination von M. Schlossarek und R. Hiekel, die R. Hiekel zum 0:4 Torerfolg abschließen konnte. Als dann auch noch P. Popp kurz nach dem Anspiel des HCH sich den Ball schnappen konnte und mit seinem Rückhandableger im Schusskreis sowohl einen Abwehspieler als auch den Keeper überraschen konnte zum 0:5 war dies Mitte der zweiten Halbzeit schon etwas wie eine Vorentscheidung. Zwar gelang dem HCH kurz darauf der Anschlusstreffer zum 1:5 aber der HSB blieb am Drücker und ließ nicht mehr anbrennen. P. Popp und J. Bantel konnten schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Zwar legten die Heidelberger auch mit Toren nach, eine Kurze Ecke und ein Sieben Meter wurden verwandelt, am Ende lautete das Ergebnis dann aber deutlich 3:10 für den HSB.

Mit diesen beiden Siegen ist der HSB so gut wie Meister. Die Freiburger haben noch eine rein theoretische Chance. Das würde allerdings bedeuten, das der HSB sein letztes Spiel gegen Bietigheim verlieren muss und die Freiburger über 32 Tore erzielen müssen. Damit gelingt den Heidenheimer eine kleine Revanche für den entgangenem Aufstieg in der letzten Feldrunde, wo gerade die Freiburger dem HSB die Meisterschaft weg schnappen konnte. Die Rückfahrt war entsprechend gelöst und die Feierlichkeiten werden bestimmt im letzten Heimspiel gegen Bietigheim Ihre Fortsetzung finden.

Es spielten: G. Herrmann, T. Huber; T. Maurer, J. Jung, F. Schaubitzer, J. Löbel, M. Kosa, P. Swietalski, C. Koch, P. Popp, R. Hiekel, M. Schlossarek, J.Bantel
Trainer: F. Meier.

7 Gedanken zu “Zwei Siege sichern die Meisterschaft

  1. Glückwunsch an Heidenheim auch aus Freiburg! Auch wenn man sich nun auf dem Feld und zur nächsten Hallensaison nicht wiedersieht, freuen wir uns trotz drei-einhalb-stündiger Anfahrt auf den nächsten Wettstreit!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>